Nordstrand
Kinospielfilm, Drama, 89min
Mit Daniel Michel, Martin Schleiß, Luise Berndt, Rainer Wöss und Anna Thalbach

Marten (30) und sein Bruder Volker (27) treffen im verlassenen Elternhaus an der Nordsee zum ersten Mal seit Langem wieder aufeinander. Ihre Mutter soll bald aus der Haft entlassen werden, wo sie seit dem Tod des Vaters sitzt, und Marten möchte den jüngeren Bruder dazu bewegen, sie gemeinsam abzuholen. Doch Volker will von einem familiären Neuanfang nichts wissen, er scheint nur gekommen um das Haus zu verkaufen. Seiner Mutter wirft er bis heute vor, dass sie nicht in der Lage war, ihn als Kind vor den Übergriffen des Vaters zu beschützen. Und mit Marten, der sich als älterer Bruder mitschuldig an den damaligen Ereignissen fühlt, treibt Volker offenbar ein seltsames Spiel…

Das Brüderdrama NORDSTRAND ist nach BERGFEST der zweite Teil einer Trilogie über den langen Arm von familiärer Gewalt. »Mir geht es besonders um stille, versteckte Gewalt. Manchmal ist den Betroffenen der Einfluss unter dem sie stehen nicht einmal bewusst – obwohl er ihr ganzes Leben überschattet.«, so Regisseur und Autor Florian Eichinger.


Erste Pressestimmen: „Bröckelnde Familienstrukturen und persönliche Krisen vor karger Landschaft – das ist bei Ophüls fast schon ein eigenes Genre. Umso erfreulicher ist, wenn ein Film aus dieser Sparte dank seiner Machart weit herausragt: ‚Nordstrand’, geschrieben und inszeniert von Florian Eichinger ist ein stiller Höhepunkt im Wettbewerb, ein berührendes, dabei unsentimental erzähltes Drama um Gewalt und Bruderliebe.“ Saarbrücker Zeitung

„Ein dicht inszeniertes, stilles Drama, ein cineastisches Juwel. Man kann Eichinger mit Regiegrößen wie Christian Petzold oder Andreas Dresen vergleichen. Wie sie entfaltet er viele kleine, vermeintlich unspektakuläre Dramen, die zusammen ein ganz großes ergeben.“ Echo Online

 

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